Authentisch sein bis zum Ende

Ich möchte mich noch einmal mit dem Thema „authentisch sein“ beschäftigen. Die meisten Leute, oder viele die ich kenne, sind mit dem ein oder anderen, was die eigene Persönlichkeit angeht, nicht oder nicht völlig zufrieden. Sei es die Figur, die Nase, also das Aussehen als solches oder auch die eigenen Gepflogenheiten. Ich bin jemand, der immer die Fahne „ich bin durch und durch authentisch“ sehr hoch hält. Aber dann begegnen mir wieder Situationen, in denen mir z.B. gesagt wird „stell dein Licht nicht so unter den Scheffel“. Dies sagte mir erst gestern eine Kollegin. Mir war gar nicht bewusst, dass ich dies tat. Ich erklärte mich ihr gegenüber, dass ich zwar in den letzten Vertretungswochen alles getan hätte was in meiner Macht stand, aber eben nicht alles perfekt erledigen konnte, da ich diesen Arbeitsplatz ja eben nur vertretungsweise bekleide. Ich dachte darüber nach…stellte ich mein Licht wirklich unter den Scheffel? Sie sagte mir, dass ich ihr eine große Entlastung wäre, selbst wenn ich nur Kleinigkeiten erledigen würde. Und dann wurde es mir klar…..ich war tatsächlich an dieser Stelle nicht authentisch. Ich tat, was ich konnte und durfte stolz auf mich sein… Im gesamten Jahr war ich bisher vertretungsweise eingesetzt. Logisch, dass ich die jeweiligen Aufgaben nicht so erledigen kann, wie jemand der diesen Platz durchgängig bekleidet. Ich fand meine Selbsterkenntnis mal wieder ziemlich überraschend und staunte nicht schlecht darüber, was mir bisher nicht klar gewesen war.
Dann traf ich gestern Abend eine Bekannte auf ein Glas Wein. Sie machte mir ein Kompliment für mein Outfit (dunkelblaue Nadelstreifenhose und quergestreiftes ärmelloses Shirt). Ich musste grinsen, weil ich mich am morgen schon bei meiner Chefin für den Streifenmix „entschuldigt“ hatte. Tatsächlich fand ich die Kombi selber gut, konnte aber irgendwie nicht dazu stehen. Wieder ein Punkt bei dem mir auffiel, dass ich nicht zu 100 % authentisch war. Dann kam sie darauf zu sprechen, dass sie meine schlagfertige und spontane Art, gepaart mit meinem rheinländischen Dialekt, immer so erfrischend, ehrlich und sympathisch finden würde. Tatsächlich hatte ich mich doch oft für genau diese Art entschuldigt und immer wieder Bedenken bezüglich meines Dialektes gehabt, weil doch viele Dialekt für ……na ja….ein wenig  dümmlich halten.
Mir wurde immer klarer, an wie vielen Stellen ich eben nicht zu 100 % authentisch war. Und dann kamen mir noch einige andere Dinge in den Sinn: An wie vielen Stellen taktieren wir? Wie oft benehmen wir uns nicht authentisch weil wir gefallen wollen, weil wir ein bestimmtes Ziel verfolgen, weil wir etwas erreichen wollen, dass wir glauben auf ehrliche und authentische Art nicht erreichen zu können? Ich denke da nicht an große Schauspielereien sondern eher an Kleinigkeiten, die man vielleicht gerne machen oder sagen möchte, es aber aus Angst vor Ablehnung nicht tun. Wie oft beziehen wir Verhalten und Aussagen von anderen Menschen auf uns, ohne dass wir uns im Klaren darüber sind, dass wir gar nicht gemeint sind? Wenn sich jemand nicht bei mir meldet, so ist es viel wahrscheinlicher, dass die betreffende Person verhindert ist, keine Lust hat, andere Beweggründe hat, als dass ich nicht so akzeptiert werde wie ich bin!
Wirklich komisch finde ich nur, dass mir das gar nicht bewusst war, dass ich an so vielen kleineren Stellen nicht authentisch bin/war. Wie oft man sich tatsächlich mit sich selbst beschäftigt, sich übt in Selbstliebe und „mit sich im Reinen sein“ und plötzlich, wie aus dem Nichts, einem klar wird, dass man einige Dinge nicht wahrgenommen hat.
Langer Rede gar kein Sinn…..es hat in mir aber ein Ahaerlebnis ausgelöst. Ich kann es beschreiben wie ein Reißverschluss der gerade aufgegangen ist und ich noch einmal viel mehr Luft bekomme. Ich hab das Gefühl tief einatmen zu können und meine Lungen bis zum letzten Ende mit Sauerstoff füllen zu können. Und das ist der Grund, warum ich Euch diese, doch mal wieder sehr persönliche Geschichte erzählen wollte. Seid Ihr selbst und immer mehr und bis zum letzten Fitzel. Die Menschen werden Euch genau dafür noch mehr mögen und die, die es nicht tun, denen gefallen andere Menschen. Wir müssen nur uns selbst gefallen und dann kommen die, die uns wohl gesonnen sind, von ganz allein!

Alles Liebe

Euro Frau Schwarzbrot

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Glück ist, was wir bereits haben!

Ich bin selber überrascht, dass meine Kreativität noch vorhält…also hau ich schnell noch einen raus 😉

Vor gut einer Woche habe ich ein Konzert besucht, welches jährlich in unseren Breitengraden stattfindet. Es ist zu einem Happening geworden, wo sich alles trifft, was Rang und Namen hat oder eben auch nicht….
Am Rande dieses Konzertes finden immer interessante Gespräche statt. Dort trifft man die Menschen, die man meist eben nur zu diesem einen Anlass im Jahr trifft. Und dann gibt’s zunächst Smaltalk alla „Na wie geht’s, wo hast du denn deine Freundin gelassen?“. Und schon erfährt man alles, was man nicht wissen wollte.
Nein mal im Ernst…es war ein flüchtiger Bekannter, Anfang 60 und man sagt ihm eine gewisse Attraktivität nach. Er ist ein erfolgreicher Mitarbeiter einer Bank und ist gesund. Nur hat er kein Glück mit den Frauen. Außenstehende halten ihn für einen „Lebemann“, aber was ich da von ihm erfahren durfte, hat nichts mit „Lebemann“ zu tun… „Schon wieder muss ich allein in Urlaub fahren. Sie hat einfach nie Zeit für mich.“ Diese Worte kannte ich nur zu gut…nur aus meinem eigenen Mund. „Meine“ Männer haben auch einfach nie Zeit für mich, dachte ich… aber gleichzeitig machte er mich ein bisschen wütend. Aber eigentlich machte ich mich selber wütend und zwar auf mich.
Mir kam eine liebe Kollegin in den Kopf. Sie hat eine wunderbare Beziehung. Schon seit vielen Jahren ist sie sehr glücklich mit ihrem Mann….So eine Beziehung wünschte ich mir auch….tja und mein Gegenüber gerade wohl auch….
Aber dann fiel mir ein, was bei meiner Kollegin sonst so alles los ist und war. Zur Zeit sorgt sie sich sehr um ihren Schwager, der akut unter einem Gehirntumor leidet. Ihre Eltern sind schon beide verstorben und sie hat sie lange gepflegt. Dann kommt jetzt neu ihre Tante hinzu, die dringend, altersbedingt Unterstützung braucht. Ganz schön viel, was da so auf diesem Schulterpaar liegt.
„Günter, “ höre ich mich sagen “ Wir sind gesund, wir haben ein gutes Leben und ein vernünftiges Einkommen. Wir sind mit einem adäquatem Aussehen gesegnet und haben viele Freunde, wir führen ein schönes abwechslungsreiches Leben….WIR HABEN GROSSES GLÜCK!“

Ja, leider ist das immer noch ein großes Problem unserer Gesellschaft. Wir schauen allesamt immer noch viel lieber auf all das, was wir nicht haben. Das ist jedoch ein Fass ohne Boden. Wenn ich mich daran aufhalte, mir all meine Dinge und Begebenheiten immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, die mir fehlen oder die mir nicht vergönnt sind, verschwende ich viel Zeit darauf mein Wasserglas halb leer zu sehen. Ich möchte nur jedem, der sich in all zu viel Unzufriedenheit wiegt zurufen „Schau da hin, wo sich all dein Hab und Gut befindet“. Natürlich würde jeder von uns gern die ganze Fülle des Lebens genießen, aber dies ist leider nicht jedem vergönnt.

In der letzten Woche bin ich über einen schönen Artikel von Michael Leister „Dein Fußabdruck“ gestolpert. Dieser Artikel heißt „Wer hat behauptet, es würde einfach sein?“
Er behandelt hier das Thema „ändere was dir nicht gefällt“. Einfach ist vieles nicht! Aber sich deshalb gar nicht erst auf den Weg machen?? Das ist keine Option! Wer keinen Partner hat, sich aber sehnlichst Zweisamkeit wünscht, der muss sich auf den langen Weg machen und etwas dafür tun, jemanden kennen zu lernen. Ausgehen, Onlinedating ect….. Nein! Das geht dann nicht sofort…oft muss man jahrelang diese Maßnahmen betreiben um fündig zu werden! Ich weiß wovon ich rede! ABER: Zu Hause bleiben und ein Buch lesen bringt da gar nix! Man muss sich auf den Weg machen und sei er auch noch so beschwerlich. Einfach ist es nicht, aber wenn es einfach wäre, wüssten wir es dann überhaupt zu schätzen? Es ist aber völlig egal! Wer ein Ziel erreichen will muss sich auf den Weg machen! Nur weil es schwer ist, gar nichts tun, ist KEINE OPTION!

Das Leben hat alles zu bieten und wir haben alles zu verleben. Und wenn wir es schaffen, dies so gut wie nur eben möglich zu tun, dann haben Glück mit dem, was wir bereits haben….

Euch allen eine schöne Woche mit viel Glück!!!

Eure Frau Schwarzbrot

Empathie

Hello again! Ich weiß, ich weiß! Es ist ziemlich ruhig um Frau Schwarzbrot geworden. Das hat nur den einen tiefen Grund, nämlich, dass es mir (zu) gut geht. Wie oft hat man schon davon gehört, dass die Kreativität der Kriese entspringt. Und nun hab ich das große Glück, dass ich alle Kriesen bewältigt und alles, was diesen entsprungen ist, aufgebraucht habe.
Und trotzdem gibt es ein Thema was mich gerade beruflich und privat beschäftigt. Und das ist die fehlende Empathie vieler Menschen. Oder soll man es Sturheit, Unbelehrbarkeit oder gar Egoismus nennen?
Es ist so schade…überall begegnen mir Menschen, die sich bemühen und engagieren. Aber leider fehlt vielen in meinem Umfeld der Blick dafür. Warum ist das so? Trauen die Menschen einander nicht? Können sich viele nicht vorstellen, dass man sich wirklich offen und ehrlich für sie interessiert. Mir begegnet das leider immer häufiger. Ich habe mal wieder einiges zum Thema Persönlichkeitsbildung gelesen und bin immer interessiert, Menschen besser zu verstehen und zu ergründen, warum der eine so und der andere anders reagiert.
Ich denke viele Menschen haben sich aufgrund ihrer persönlichen Lebensgeschichte verändert oder geprägt und lassen völlig außer Acht, dass ein neuer Mensch auch neues Glück bedeuten kann. Viele gehen hin und legen über alle Menschen den Einheitsdeckel und lassen sich nicht vernünftig ein. Ich habe mir fünf Schlagworte notiert:
1. Gutes tun
2. Spiegeln
3. Menschen beim Namen nennen
4. Loben statt Kritik
5. Nicken

Diese fünf Punkte sollen zu mehr Empathie bzw. zu einer positiveren Reflektion der eigenen und anderer Personen führen.
Ich will das noch ein wenig ausführen. Man sollte Gutes tun aus reiner Selbstüberzeugung. Menschen reagieren überwiegen positiv auf Menschen, die Gutes tun oder hilfsbereit und freundlich sind. Es müssen nicht immer die großen Dinge sein, dem Kollegin morgens den Kaffee einschenken ist nichts besonderes, aber meine Kollegen freuen sich immer wenn ich das tue und bedanken sich mit den Worten „lieb von dir“. Das ist nichts weltbewegendes, aber es hat eine sehr positive Wirkung. Und daran schließt sich der zweite Punkt schon an. Wer Gutes tut, lädt sein Gegenüber ein es ihm gleich zu tun. Spiegeln. Aber es geht nicht nur ums gespiegelt werden, wichtig ist auch selbst zu spiegeln. Man sollte sein Gegenüber sowohl in Körpersprache als auch im Handeln und Auftreten spiegeln. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Menschen, die die gleiche Körpersprache sprechen, sich sympathischer sind als Menschen, die sich gegensätzlich verhalten. Aber spiegeln gilt auch für die Kommunikation. Jemand der sich distanziert verhält, dem sollte man auch distanziert begegnen und ihm nicht direkt um den Hals fallen. Menschen öffnen sich eher aus einer Distanziertheit heraus, wenn man ihnen das Gefühl gibt sich fei entscheiden zu können, ob sie näher rücken wollen oder nicht.
Ja und dann soll man Menschen beim Namen nennen. Es vermittelt dem Gegenüber, dass es wirklich um sie/ihn persönlich geht und  die Menschen beim Namen zu nennen ist auch höflich und es suggeriert „du bist mir wichtig“.  Tja, und dann loben statt Kritik! Das ist ein Experiment, was sich wirklich lohnt. Nehmt euch mal vor, eine Woche lang keine Kritik zu über und statt dessen die positiven Dinge Eurer Mitmenschen zu erwähnen. Nicht nur die eigene Stimmung verändert sich dadurch, weil man den Blick mehr auf das Positive als Solches fokussiert, auch die Stimmung um einen herum wird positiv beeinflusst. Die Kritik kann sich hinter einem gekonnten Lob gut verstecken. And last but not least -nicken-. Ich persönlich finde es zwar etwas blöd, kann aber durchaus nachvollziehen, dass das Gegenüber Zustimmung erhält. Das habe ich nun tatsächlich noch nicht bewusst ausprobiert, werde es aber noch testen.

Nun ja, einer allein kann nicht die Welt verbessern, aber wenn jeder bei sich anfangen würde und etwas für ein positiveres Miteinander tun würde, wäre doch vieles einfacher.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes und freundliches Wochenende.

Alles Liebe

Eure Frau Schwarzbrot

 

 

Mit dem könnte ich mir vorstellen ins Bett zu gehen…

Uhhhh… was für eine Überschrift! Ja und ich gebe zu, Seppo hat mich mal wieder inspiriert. Ich will ihm aber nicht schon wieder soo viel Aufmerksamkeit widmen, das ist für Männer nicht gut 😉

Aber das Thema ‚Was finden Frauen an Männern anziehend‘ (Seppo hat natürlich das umgekehrte Thema bearbeitet), finde ich schon sehr interessant!  Also, wie läuft das bei uns Mädchen ab? Sehen wir einen attraktiven Mann und verspüren sofort eine gewisse sexuelle Lust? Gut, ich merke gerade, dass für die Allgemeinheit sprechen jetzt nicht der richtige Weg ist, da dafür umfangreiche Recherchen notwendig wären. Und die habe ich schlicht nicht erledigt.
Also schreibe ich über mich!

Ich glaube nicht, dass ich schon jemals in meinem Leben, einen attraktiven Mann gesehen habe, und sofort lustvoll gestimmt war. Sähe ich einen Mann, den ich attraktiv finde, müsste ich mich auf jeden Fall mit ihm unterhalten. Ich hatte neulich in Hamburg mal wieder das Erlebnis, dass ich einen wirklich sehr gut aussehenden Mann kennen lernte, der aber mit Intelligenz nicht wirklich gesegnet war. Um nicht zu sagen, dass er strunzend doof war (würde ich nie tun ;-))! Ich muss gerade lachen, weil mir die Situation wieder so vor Augen ist. Nein ich kann euch gar nicht mehr erzählen über was wir genau gesprochen haben, aber genau das ist es wahrscheinlich. Er war nicht wirklich in der Lage zu kommunizieren. Er sah umwerfend aus und lächelte mich an. Zeigte mir, aus mir völlig unverständlichen Gründen, Fotos von seiner Tochter. Gut, auch sie war eine echt Hübsche…aber ich zeige doch nicht Wildfremden, bevor ich überhaupt weiß wie sie heißen, Fotos von meiner Tochter!?! Nein, natürlich ist das kein verwerfliches Verhalten… Ich versuche nur die Situation wieder zu geben. Da steht ein gutaussehender Mann vor dir, begrüßt dich mit Worten ‚hey, auch da‘ und ich antworte nur ‚joah, kann man so sagen’….(lach) das war schon so geistreich, dass ich mich fast am Bier verschluckt hätte. Er war mir zugetan, bestellte neues Bier, erklärte wie toll die Veranstaltung doch sei….aber egal wie ich auch agierte, da kam nix Brauchbares aus seinem Mund. Sorry, aber da kann jemand noch so gut aussehen, und ich finde den Begriff ‚NOGO‘ wirklich furchtbar, aber diesmal ist er der einzig Treffende! Männer müssen sich so bei Frauen fühlen, die so superblond und aufgetakelt sind, aber nichts anderes zu erzählen wissen, als dass ihr Nagellack schnelltrocknend ist…

Was ich ebenfalls eher abturnend finde, das sind diese touchi Typen…. Da war auch in Hamburg einer….Ein Wiener! ‚A gäh, stell di hoalt nit so ah‘ bekam ich zu hören, als ich mich nach 1,5 minütigem Kennenlernen wieder aus seiner Umarmung wand. Diese Grapschmethode ist auch einfach nur eklig! Da ist das Aussehen auch wieder überhaupt nicht versöhnend!

Aber was ist dann anziehend (für mich)? Ein Mann muss für mich auch nicht attraktiv im herkömmlichen Sinne sein. Ich mag Männer, die, nun sagen wir mal natürlich aussehen. Sie müssen nicht wie Seppo durchtrainiert mit Sixpack sein. Nein ich mag auch Männer mit Bauch. Mir ist wichtig wie sie sprechen. Wie sie klingen. Ob sie Selbstbewusstsein ausstrahlen. Ich mag eine gewisse Arroganz! Divenhaftigkeit macht mich an….!
Aber auch dann, wenn diese ganzen Attribute zusammen kommen, verspüre ich noch immer keine körperliche Lust. Ich glaube, dass Frauen sich von Männern in der Hinsicht kräftig unterscheiden.
Ich finde flirten gut und freche Sprüche…. natürlich nicht gegen mich verwandt, sondern eher provokantes Auftreten im Allgemeinen…. Ich finde toll, wenn ich bemerke, dass Männer cool sind und offen und ehrlich sagen, was sie denken.  Klar mag ich, wenn ein Mann galant ist, aber wenn so ein Kerl im Auto hupt statt auszusteigen und zu klingeln wenn er mich abholt, finde ich das schon, auf eine sehr freche Weise, erotisch! Wenn er dann ungeniert beobachtet, wie ich aus dem Weg zum Wagen einen Catwalk mache, finde ich das cool!

Aber das reicht mir noch nicht um „angemacht“ zu sein….Körperkontakt wäre dann wichtig. Die Hand auf mein Knie zu legen, wäre an dieser Stelle vollkommen daneben! Aber wenn er die Hand, wie zufällig, auf mein Rücken legt, beim betreten eines Restaurants, um mir den Vortritt zu lassen, könnte das der Moment sein, wo es mich packt. In diesem Moment könnte mich ein Schauer überkommen, der mich nervös werden ließe.

Aber dieser Prinz müsste sich schon noch ne ganze Menge mehr bemühen, bis ich dann tatsächlich, wirklich ernsthaft wollen würde, nicht mehr zu halten wäre….

Wie ja bereits zu Beginn meiner Bloggerkarriere erwähnt, denke ich, dass die alte Rollenverteilung auch heute noch eine große Bedeutung hat, auch wenn wir das eigentlich gar nicht so gerne zugeben. Die Emanzipation ist nach wie vor nicht zu ende gedacht. Die Männer verhalten sich heute oft sehr tölpelhaft, weil sie nicht mehr genau wissen, was ihre eigentliche Aufgabe ist. Ich möchte an der Stelle gerne eine Stelle aus dem Film ‚Fuck you, Goethe‘ zitieren (auch wenn sie nicht damenhalft ist):

„Wer ficken will, muss freundliche sein!“

…und intelligent! Das würde ich noch hinzufügen 😉

Jaaaa, und damit schließe ich für heute und auch für diese Woche! Weil…..RENATE kommt! Bin gespannt, was sie zu meinem heutigen Blog sagt (wo sind die Äffchen)!
Und natürlich auch, was Ihr dazu meint!!!

Über Eure Meinung würde ich mich freuen!

Eine schöne Restwoche wünscht Euch

Frau Schwarzbrot

PS: Noch ein kleiner Nachtrag 😉 https://www.youtube.com/watch?v=E-prgl6z22w

 

 

Schlagermove – Woodstockfeeling pur

Das hätte ich selbst nicht gedacht, dass mich dieses Festival so flashen würde. Es war ein wirklich krasses Erlebnis!

Aber der Reihe nach. Wie bereits angekündigt, bezogen Ina und ich, unser Zugabteil morgens um acht. Wir hatten einen schönen Platz mit Tischchen, was einen Campingcharakter mit sich brachte. Wir hatten am Düsseldorfer Hauptbahnhof Frühstück und Kaffee gekauft und ließen es uns erst einmal schmecken. Wir waren absolut guter Laune und voller Vorfreude. Wir beide hatten ja die Nacht schon gemeinsam bei Ina verbracht und so war auch der Vorabend schon richtig schön gewesen.
Wir machten zimmerlaut Musik an und um exakt viertel vor neun nickte Ina mir zu und grinste. Ich wusste sofort was gemeint war….die erste Büchse Bier sollte den Weg in unsere Münder finden. Ich muss schon zugeben, man kommt sich schon ein bisschen daneben vor…

img_3640Aber egal…so war es ja nur heute… konnten wir doch mit uns einmal gnädig sein. Langsam aber sicher füllte sich der Zug und von Station zu Station, stiegen immer mehr feierlustige Menschen ein. Puh Glück gehabt….die tranken auch…zisch, die nächst Dose wurde nach einem einvernehmlichen grinsen geöffnet. Dies erfreute auch unseren Schaffner -Herrn Fröhlich- kein Wirtz! Der Typ hieß wirklich so!! Als er nach fast einer Stunde, zum wiederholten Mal an uns vorbei kam, ermahnte er uns, dass wir doch nicht etwa die ganze Fahrt bis Hamburg, uns an einer einzigen Büchse Bier festhalten wollten. Und da wir artige Mädels sind, gehorchten wir und zogen noch zwei weitere Exemplare, wohlschmeckenden Gesöffs aus unseren Rucksäcken. In Hamburg angekommen, sah das dann doch schon sehr ansehnlich aus 🙂

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Prima! Das hätten wir schon mal geschafft und ausm Kopp…ähm im Kopp. Die Laune war hervorragend. Vorm Bahnhof Altona nahmen wir dann erst einmal bei herrlichem Wetter platz und aßen unseren mitgebrachten Kartoffelsalat und die leckeren Frikadellen von Ina.

Es stellte sich heraus, dass die Stärkung auch echt nötig war, da wir dann doch einen ziemlich beträchtlichen Fußweg bis zum Hotel zurück legen mussten. Aber das Wetter war, wie bereits erwähnt, herrlich und so genossen wir den Spaziergang nach den Stunden im Zug. Im Hotel angekommen bezogen wir unsere Zimmer und warfen uns begeistert aufs Bett. Als wäre es vorher abgesprochen gewesen, chillten wir ne Runde und schliefen beide ein. Nun ja, das kleine Mittagsschläfchen hatten wir uns ja auch redlich verdient ;-).
Gegen 16 h starteten wir zwei dann fröhlich und auf Hippy gestylt Richtung Reeperbahn.

img_3648Gott sei Dank trafen wir auf dem Weg zur S-Bahn einen netten Hamburger, der uns buchstäblich ans Händchen nahm. Wie auch damals schon in Berlin, fielen ein paar S- oder U-Bahnen aus wegen Bauarbeiten. Wir zwei Fahrplanlegasthenikerinnen wären ja nie auf der Reeperbahn angekommen. Nochmal Danke, falls du das hier ließt 😉
Aber wir hatten ja mal wieder Glück und kamen dann bald an. Heidewitzka, da war ja schon ganz schön was los! Das Publikum vermischte sich und man konnte gut erkennen, wer, warum, wo unterwegs war. Die Stimmung war schon jetzt ausgelassen und man bot uns mehrfach an mitzufeiern. Artig lehnten wir beide ab und suchten uns erst einmal eine nette Pizzeria und schafften eine Grundlage für den Abend. Auch hier trafen wir schon wieder auf eine feierlustige Mädelstruppe aus Stuttgart. Wir aßen und tranken und beschlossen dann, den Rückmarsch Richtung Reeperbahn in Angriff zu nehmen. Es füllte sich immer mehr, nur leider ließ das Wetter plötzlich nach und es fing an zu regnen. Aus diesem Grund machten wir uns gegen 19.30 h, schnellen Schrittes, auf den Weg zum Heiligengeistfeld, wo eine große Partyarea aufgebaut war. Aus fünf Zelten, die kreisförmig aufgebaut waren, dran Schlagermusik. Aber, und das freute mich besonders, es waren nicht, wie von mir zuerst erwartet, die sogenannten Mallorcaschlager, sondern altes deutsche Liedgut 😉 ‚Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben’…und ‚Du kannst nicht immer 17 sein’…schmetterte es uns entgegen. Das war ja mal geil….witzig war, dass auch Ina, mit ihrem süßen 24 Lenzen, die ganzen Dinger mitsingen konnte und sie war zudem auch noch textsicher!!! Dank ans Elternhaus ;-).
Wir blieben nicht lang alleine. Wir lernten Männer aus Wien und München kennen und um so mehr man sich unterhielt, um so klarer wurde, die ganze Welt war zu Gast in Hamburg…irre! Aber, wie könnte es anders sein….wir trafen auch Leute aus unserem kleinen Heimatstädtchen. Verrückt! Wir genossen den Abend, tanzten und tranken und feierten und machten uns schließlich gegen 0.00 h auf den Heimweg. Jaaa! Wir waren ganz anständig und wollten noch einigermaßen fit, den Haupttag Samstag erleben. Was uns auch einigermaßen gut gelang. Klar hatten wir leichte Kopfschmerzen am Samstagmorgen, aber die ließen nach, als uns die restliche Truppe mit Prosecco versorgte. 12 Leute waren wir in unserer Clique, die einer nach dem anderen eintrudelten. Ja und dann ging es um 13 h los….mit allemann zum Ballerman…ähm nein zur Reeperbahn bzw. zum Heiligengeistfeld, wo der Loveparade ähnliche Zug Aufstellung nahm. Kinder war hier was los…Irre was sich uns hier bot…

Man kann es sich nicht vorstellen, wenn man es nicht erlebt hat. Auch wir hatten Karten für einen der 45 Wagen geordert. Nr. 44 war unserer! Und los ging es. 14 h Wagenbezug und los ging die Party. Die Getränke waren bereits im Eintrittspreis enthalten und so konnte unsere feucht fröhliche Party starten. Und das tat sie. Um 15 h setze sich der Convoy in Bewegung. Ich denke es war bestimmt 16 h bis wir den Platz verließen. Aber was sich uns dann bot war einfach gigantisch. Die Stimmung war so toll. Die Menschen tanzten und feierten wirklich woodstockgleich. So viel love und pease hatte ich noch nie erlebt. Man jubelte uns zu und wir jubelten den Feiernden am Straßenrad zu. Obwohl ich zugeben muss, dass mich mehrfach das Gefühl von Dekadenz überkam. Einerlei war mir das nicht, dort oben auf dem Wagen durch die Stadt gefahren zu werden. Merkwürdiger Weise ging es Ina genauso. Irgendwann sagte sie „ich muss hier mal runter“ und ließ mich wissen, dass sie mit den gleichen Gefühlen wie ich sie hatte, kämpfte. Auch die Security, die unseren Wagen, bzw. die Menschen auf den Straßen schützte, machte uns nachdenklich. Ich denke es waren acht bis zehn Männer UND FRAUEN, die ein dickes Seil um den Truck spannten. Das war ein Knochenjob. Sie tranken nichts!! Bis 20 h schützten sie den Wagen und die Menschen. Einmal hatte Ina eine Cola nach unten gereicht, weil sie sich sorgte und sofort wurde dies vom Veranstalter verboten. Ganz ehrlich, das hat uns beide schon ganz schön beschäftigt und wir wünschten, dass man sich für die Sicherheit vielleicht eine andere Lösung einfallen lassen würde….
Nun gut. Trotzdem war es ein wirklich gelungenes Festival und man hatte den Eindruck, dass es bis zum Schluss friedlich blieb. Die Reeperbahn und das Heiligengeistgelände blieb gut besucht bis in die frühen Morgenstunden. Nein! Das kann ich nicht aus eigenem erleben berichten. Ich war wieder gegen 0.00 h im Bett. Ich war feddisch! Alkohol und das lange Stehen zollten irgendwann ihren Tribut. Ich bin ja nun keine 24 mehr!! 😉
Die Informationen bezüglich der langen Partynacht bekamen wir auf der Rückfahrt im HKX!
Auch diese Fahr soll noch kurz erwähnt werden. Wir teilten das Zugabteil mit vier anderen Frauen, die allesamt auf dem Schlagermove gewesen waren. Wir machten einander bekannt und erzählten fast die ganze Rückfahrt von unseren Erlebnissen. Den Tanzwagen im Zug besuchten wir aber nicht mehr. Wir waren doch alle ziemlich geschafft und erfreuten uns der Schlagerklänge, die immer noch aus den verschiedenen Abteilen zu uns drangen. Und so ging ein wirklich wunderschönes Wochenende vorbei….Und diesmal singe ich, frei nach Andrea Berg, ‚ich würd es wieder tun’……

Also mein Fazit: Auch wer nicht unbedingt schlageraffin ist……dieses Festival ist auf jeden Fall einen Besuch wert!!!

Alles Liebe
Frau Schwarzbrot

 

Langes Wochenende – Schlagermove

Es ist soweit! Ich bin dann mal wieder weg! Ein ultralanges Wochenende steht vor der Tür. Morgen früh, irgendwas gegen acht, sitzen Ina und ich im Zug nach Hamburg. Wir haben selbstgemachten Kartoffelsalat, selbstgemachte Frikadellen (ich hoffe Ina hat welche gemacht) und selbst gekauftes Frühkölsch in Büchsen im Gepäck. Jaja, Büchsenbier ist nicht besonders damenhaft, aber praktischer fürs Handgepäck als Flaschen, und ansonsten lecker. Ja morgens gegen acht ist bestimmt auch nicht die Uhrzeit schlechthin um dem Bierkonsum zu frönen, aber es ist doch nur ausnahmsweise und es wird auch bestimmt irgendwas gegen neun sein, bis wir die erste Dose zischen lassen 😉
Na und dann heißt es, frei nach Kasalla, ‚aff jeht die wilde Fahrt’…
Ok wollen wir mal hoffen, dass es nicht wirklich eine ‚wilde‘ Fahrt wird, aber hoffentlich eine kurzweilige.
Dann kommen wir irgendwann gegen Mittag in Hamburg, leicht beschwipst, an und beziehen unser Hotel. Und was danach passieren wird, ist alles rein spekulativ. Wir sind mit einer Horde anderer Verrückter dort verabredet, wovon wir tatsächlich kaum jemanden kennen. Die Hossagruppe (lach mich schlapp). Ich bin echt mega gespannt auf das ganze Spektakel. Wir sind samstags, während der Parade, auf einem Wagen eingemietet, was ich Knaller finde, dass so etwas möglich ist. Darauf soll Party pur sein. Habe mir heute tatsächlich das erste Mal im Netz ein paar Bilder dazu angeschaut.  Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung selbst steht schon über ein Jahr! Na ich bin mal wieder von der ganz schnellen Truppe. Morgen gibt es da dann wohl eine Art Partymeile, die ich mir wie die Düsseldorfer Rheinkirmes vorstelle. Frage mich gerade, warum ich da überhaupt zum Schlagermove fahre, da die Rheinkirmes auch dieses Wochenende startet. Und auch die Kölner Lichter finden statt. Hätten also, wahrscheinlich zu erheblich kleinerem Geld, auch im Rheinland feiern können bis der Arzt kommt. Aber man muss ja mal über den Tellerrand schauen um zu bestätigen, dass eigentlich nur die die Rheinländer richtig feiern können ;-). Aber wir wollen mal nicht voreingenommen sein und den Nordlichtern eine Chance geben. Und sollten sie noch hilfsbedürftig sein, so sind wir ja für die Entwicklungshilfe vor Ort bestens geeignet.
Soweit so gut….Sonntag fahren wir dann nachmittags wieder Heim und haben den Montag noch frei zur Ausnüchterung. Das wird wahrscheinlich auch dringend nötig sein.
War letztes Jahr übers Wochenende in Dorf Münsterland. Meine Herren, da hatte ich Schwitzattacken (schade, dass es hier nicht die Äffchen gibt). Also gut, dass wir die Entzugserscheinungen ganz im Stillen bewältigen können.
Dienstag geht’s dann wieder ins Büro und im Laufe der Woche werde ich einen ausführlichen Bericht über den Schlagermove verfassen.

So und darum verabschiede ich mich jetzt und werde das Ding hier nicht unnötig in die Länge ziehen.
Wünsche Euch allen ein wunderschönes Wochenende und vielleicht sieht man sich….in Hamburg auf dem Schlagermove 😉

Eure Frau Schwarzbrot

Richtig schlimm!

Wisst Ihr, was richtig schlimm ist? Wenn’s einem so gut geht, dass nichts Interessantes in den Kopf dringt, was man zu Papier bringen könnte.
Ich überlege und überlege, schaue ins Wetter, lese andere Blogs….aber es inspiriert mich gerade nichts wirklich.
Ich müsste ein paar Pfündchen abnehmen. Das beschäftigt mich! Ja, das war schon immer mein Problem. Kaum geht’s mir (zu) gut, nehme ich zu :-(. Nein zu dick bin ich nicht. Aber ich habe meine Wohlfühlzone überschritten und zwei drei Kilos würden schon reichen. Ich bin weiblich, kurvig! Aber dann denkt man sich ja immer, dass fünf bis sieben Kilo auch nicht schlecht wären. Dann wäre man wieder richtig schön schlank. Aber eigentlich bin ich viel zu zufrieden mit mir, um sieben Kilo abzuspecken. Nicht, dass es Frust in mir weckt und es mir dann nicht mehr so gut geht…. Also habe ich mich ein wenig mit der Atkins-Diät beschäftigt. Weil ich so gerne Fleisch esse :-). Aber das Diäten muss noch mindestens zwei Wochen warten. Denn ich muss am Wochenende nach Hamburg zum Schlagermove!!! Und da kann ich nicht Diäten! Und am darauffolgenden Wochenende kommt Renate :-)))))
Wie Ihr seht, es ist wirklich richtig schlimm um mich bestellt 😉
Dabei stellt sich mir die Frage, darf es mir überhaupt so gut gehen, wenn es einigen Menschen um mich herum gar nicht so gut geht? Und da sind tatsächlich einige, denen gerade nicht so dermaßen die Sonne aus dem Popo scheint. Nein, da gibt es sogar richtig existenzielle Sorgen! Aber ja! Natürlich darf es mir gut gehen….ich bin sogar der Meinung, dass es für die Menschen, die mir wichtig sind, sogar sehr gut ist, dass ich gut aufgestellt bin. So bin ich viel leistungsfähiger und kann für sie da sein. So ziehen mich die Sorgen meiner Liebsten nicht runter sondern ich entwickle viel bessere Hilfestellungen als zu Zeiten, in denen ich selber kaum aus den Augen gucken konnte. Ich bin nicht übermütig oder gar herunterspielend…..ganz im Gegenteil. Ich bin froh, dass ich voll einsatzbereit bin. Und, dass ich Zusagen zur Hilfe geben kann ohne skeptisch zu sein, meine Versprechen vielleicht nicht einhalten zu können.

Und wenn ich dann wieder ins Wetter schaue, habe ich dann tatsächlich nur ein Problem: Den Schlagermove! Es bleibt für Ina und mich zu hoffen, dass der Regen in Hamburg Pause macht. Dass die Stadt sich vom letzten Wochenende erholt hat und dass auch bei den Hamburgern ein bisschen die Lust zu feiern zurück gekommen ist. Ich bin wirklich sehr gespannt, was uns dort erwartet. Ich werde berichten.

Na und dann kommt Renate! Ja endlich! Endlich lernt sie auch mein zu Hause kennen. Unsere Freundschaft ist seit den Tagen in Berlin noch viel intensiver geworden. Der Tod ihres Vaters hat mit uns wieder etwas angestellt, was kaum zu erklären ist. Wir telefonieren öfter und wenn, dann ganz schnell mal drei Stunden am Stück. Ich denke wir werden es schaffen uns auch in Zukunft, eng getaktet, zu sehen. Wir wollen uns auch einfach mal in der Mitte treffen. Aber erst einmal kommt sie! Ich freu mich!

Ach und da fällt mir ein….wie könnte ich das unerwähnt lassen….ich fliege nach Ibiza!!!
Es dauert noch ein Weilchen, aber ich freu mich schon irre auf eine schöne Woche mit Ina. Ich war noch nicht auf Ibiza und bin sehr gespannt, was uns dort erwartet. Noch einmal muss ich an dieser Stelle erwähnen wie schlimm das alles ist… 😉

Nun, ich hoffe, ich langweile Euch nicht zu sehr mit meinem alltäglichen Glück! Aber vielleicht habt Ihr ja Lust mir zur Inspiration zu verhelfen und schickt mir einfach ein paar Themenvorschläge, die Ihr gerne einmal von mir beleuchtet hättet. Themen, wo Euch eine (meine) Meinung zu interessiert. Ich weiß, dass es unzählige Themen gibt, die jeden von uns beschäftigen…darum freue ich mich auf Euer Interesse.

Aber etwas fällt mir gerade doch noch ein….ich hatte ja in der letzten Woche zwei Tage frei! Donnerstags hatte ich eine zweistündige Wellnessmassage für meine Tochter und mich gebucht, die ich ihr als kleines Schmankerl noch obenauf zum 18. Geburtstag schenken wollte. Freitags war dann Abiball. Montag kam ich zurück ins Büro! Ich hatte ungewöhnlich viele Anrufe in Abwesenheit auf meinem Telefonclient….Und schon überkam mich ein mir altbekanntes Gefühl. Ich hatte abends zuvor „Lebensabschnitte“ veröffentlich und laut kund getan, dass ich glücklich bin! Als ich die ganzen Anrufe sah, überkam mich für einen Augenblick das Gefühl, dass jetzt die Quittung kommen könnte. War irgendetwas passiert? Es ist schon tief in einer Psyche verankert, dass nach Sonne Regen folgt und umgekehrt. „Alles sucht seinen Ausgleich“ heißt auch einer meiner Texte. Ich hatte für einen kurzen Moment Angst! Angst, dass das Leben schon wieder seinen Ausgleich suchen wollte und mich für meine „laute“ Zufriedenheit bestrafen wollte. Aber dann wurde mir schnell klar, dass ich keine Angst zu haben brauchte. Der Ausgleich ist nicht so zu verstehen, dass man für „Glück“ und „Zufriedenheit“ bestraft wird. Es werden sicherlich immer wieder Zeiten auf mich und auf jeden anderen zukommen, die uns nicht auf Rosenblätter betten. Aber davor muss man keine Angst haben! Denn alles ist zu meistern, wenn man sich selber treu bleibt, sich selbst vertraut und authentisch bleibt.

Ich wünsche allen noch einen schönen Tag! Und all denen, die Sorgen haben und traurig sind, denen wünsche ich Kraft und Zuversicht! Denn am Ende alles Leids kommen die guten und glücklichen Tage!!!

Frau Schwarzbrot